Die Leserstruktur

Eine unabhängige Leseranalyse von Kinau Mediaforschung aus Hamburg mit insgesamt 1.428 ausgewerteten Fragebögen ergab folgendes Bild: Die Leser der JUNGEN FREIHEIT sind sehr gebildet, überwiegend männlich, einkommensstark und politisch interessiert.

Gebildet: Gut 78 Prozent der Leser haben Abitur. Über 61 Prozent sind Akademiker, und 17% sogar promoviert.

Im besten Alter und eher männlich geprägt: Die Leser der Jungen Freiheit lassen sich in allen Altersgruppen finden. Allerdings sind die Zeiten als reines Studentenblatt heute vorbei. Mit dem Wachstum der Zeitung glich sich die Leserstruktur mehr und mehr der deutschen Gesamtbevölkerung an, und erreicht mit einem Altersdurchschnitt Ende 50 hauptsächlich Personen die den Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere erreicht haben. Wie bei allen politischen Publikationen üblich, ist der Männeranteil unter den Hauptbeziehern deutlich überdurchschnittlich, wenn auch hier noch etwas ausgeprägter. Eine Untersuchung der Geschlechter bei den weiteren Mitlesern fand nicht statt.

Zahlungskräftig: Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen der JF-Leser ist mit 2.764,- Euro gegenüber 2.228,- Euro bei der Gesamtbevölkerung deutlich höher.

Häufig in gehobenen Positionen: Der Anteil der Selbständigen, gehobenen und höheren Beamten, sowie leitenden Angestellten ist gegenüber der Allgemeinheit deutlich überdurchschnittlich.

Eigenverantwortlich: JF-Leser legen mehr Wert auf Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Sie sind naturverbundener, religiöser und politisch aktiver.

Kapitalstark und Qualitätsbewusst: Das Interesse an Kapitalanlagen ist gegenüber der Allgemeinheit erhöht, allerdings schlägt sich die gute finanzielle Ausstattung auch in einem mangelnden Interesse an Krediten oder Versicherungen nieder. Das Qualitätsbewußtsein ist überdurchschnittlich ausgeprägt, ohne allerdings unötigen Anschaffungen oder verschwenderischem Luxus etwas abgewinnen zu können.

Wissbegierig: Besonders auffällig ist die überaus grosse Wissbegierde der JF-Leser in Form von Büchern, Zeitschriften und Hörbüchern. Auch die berufliche Forbildung spielt hier eine deutlich überdurchschnittliche Rolle. Außerdem haben die Leser eine etwa doppelt so ausgeprägte Sammelaffinität wie der Rest der Gesellschaft.