Die Leserstruktur

Eine unabhängige Leseranalyse von INSA Consulere GmbH aus Erfurt von Ende 2017 ergab folgendes Bild: Die Leser der JUNGEN FREIHEIT sind sehr gebildet, überwiegend männlich, einkommensstark und politisch interessiert.

Hoch gebildet, im besten Alter und eher männlich geprägt: 74,2% der Leser haben Abitug, 62,6% sogar einen Studienabschluß. Die Leser der Jungen Freiheit lassen sich in allen Altersgruppen finden. Allerdings sind die Zeiten als reines Studentenblatt heute vorbei. Mit dem Wachstum der Zeitung glich sich die Leserstruktur mehr und mehr der deutschen Gesamtbevölkerung an, und erreicht mit einem Altersdurchschnitt um die 60 hauptsächlich Personen die den Höhepunkt ihrer beruflichen Karriere erreicht haben. Wie bei allen politischen Publikationen üblich, ist der Männeranteil unter den Hauptbeziehern deutlich überdurchschnittlich, wenn auch hier noch etwas ausgeprägter. Eine Untersuchung der Geschlechter bei den weiteren Mitlesern fand nicht statt.

Zahlungskräftig: Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen der JF-Leser liegt sehr deutlich, über dem der Gesamtbevölkerung. Selbständige/Freiberufler, Gehobene Beamte und Angestellte sind jeweils weit überdurchschnittlich vertreten.

Kapitalstark und Qualitätsbewusst: Das Interesse an Kapitalanlagen ist gegenüber der Allgemeinheit erhöht, allerdings schlägt sich die gute finanzielle Ausstattung auch in einem mangelnden Interesse an Krediten oder Versicherungen nieder. Das Qualitätsbewußtsein ist überdurchschnittlich ausgeprägt, ohne allerdings unötigen Anschaffungen oder verschwenderischem Luxus etwas abgewinnen zu können.

Wissbegierig: Besonders auffällig ist die überaus grosse Wissbegierde der JF-Leser in Form von Büchern, Zeitschriften und Hörbüchern. Auch die berufliche Forbildung spielt hier eine deutlich überdurchschnittliche Rolle. Außerdem haben die Leser eine etwa doppelt so ausgeprägte Sammelaffinität wie der Rest der Gesellschaft.